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1 · Einmalig
Pfad festlegen
In einem Termin legen Sie mit uns fest, was Ihre Patient:innen vor dem Eingriff bekommen: welche Inhalte, Übungen und Fragebögen, und in welcher Woche. Sie geben den Pfad frei, wir richten ihn in Motus Orion ein.
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2 · In der Sprechstunde
Zugangscode ausgeben
Bei der OP-Indikation geben Sie einen Flyer mit QR-Code mit. Mehr ist in der Sprechstunde nicht zu tun. Die Druckvorlagen bekommen Sie von uns, und für Patient:innen ist die App kostenlos.
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3 · Zu Hause
Patient:innen bereiten sich vor
Die App Motus Linea zeigt jeden Tag, was ansteht: Übungen mit Video, kurze Artikel, Fragebögen. Dazu kommen ein Symptomtagebuch und Erinnerungen, die Patient:innen selbst einstellen.
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4 · Vor der OP
Sie sehen den Stand
Motus Orion zeigt Ihnen alle Patient:innen auf einen Blick: wer den Pfad nutzt, welche Fragebögen zurück sind, was geantwortet wurde. Was daraus folgt, entscheidet Ihr Team.
Digitale Prähabilitation für chirurgische Fachabteilungen
Prähabilitation, die in Ihrer Abteilung tatsächlich stattfindet.
Ihre Abteilung legt einmal fest, was Patient:innen vor der OP tun sollen. Die App Motus Linea zeigt ihnen zu Hause Tag für Tag, was ansteht. In Motus Orion sehen Sie vor dem OP-Tag, wer vorbereitet ist.
20 Minuten · Bildschirm geteilt · an einem Eingriff aus Ihrer Abteilung
Server in DeutschlandDSGVOMedizinprodukt Klasse IStart ohne IT-Integration
Teil von
Netzwerke und Programme: 5-HT Chemistry & Health, de:hub digital ecosystems, KölnBusiness, EIT Health, Telekom TechBoost, Patient Innovation, DIGI Health Start, Medical Innovations Incubator, Life Science Accelerator Baden-Württemberg, Gründerstipendium NRW
Das Problem
Die Leitlinie steht.
Im Alltag kommt sie nicht an.
Die Leitlinien von ERAS und ESPEN sehen die Vorbereitung vor der Operation ausdrücklich vor. Zwischen Aufklärung und OP-Termin liegen vier bis acht Wochen. Für diese Zeit hat die Abteilung meist nur eine Broschüre.
Sie wird ausgegeben. Ob sie gelesen wird, ob trainiert wurde und wer vorbereitet zur Operation kommt, zeigt sich am OP-Tag. Nicht vorher.
ERAS® Society 2019 · ESPEN 2021. Leitlinien, kein Wirknachweis.
Was Ihre Abteilung davon hat
PROMs erheben, ohne dass Ihr Team sie erhebt.
Motus Linea legt Ihren Patient:innen die Fragebögen zum richtigen Zeitpunkt vor: vor der OP, danach und im Verlauf. Die Ergebnisse stehen in Motus Orion, je Patient:in und für die ganze Kohorte. Niemand verteilt Papier, niemand tippt ab.
- PROMs nach PlanKOOS, HOOS, Tegner, PEG-3 und weitere, automatisch entlang des Pfades
- Sichtbare Vorbereitungje Patient:in: was gelesen, geübt und beantwortet wurde
- Ihre Inhalte zu Hausein Ruhe lesbar, so oft wie nötig
- Daten für QM und ForschungExport aus Motus Orion, für Forschende pseudonymisiert
Für Ihre Patient:innen ist die App kostenlos.
Ablauf
Vier Schritte. Kein zusätzlicher Termin.
Ein Pfad ist der Plan, was Ihre Patient:innen in den Wochen vor der OP bekommen. Sie legen ihn einmal fest. Danach läuft er für alle von selbst, und der Stand kommt zu Ihnen zurück. Auf Station braucht es dafür keine neue Software.
Konfiguration
Der Pfad gehört Ihrer Abteilung.
Sie stellen den Pfad aus Bausteinen zusammen: Inhalte, Übungen, Fragebögen. Für jeden Eingriff anders, und nichts erreicht Patient:innen ohne Ihre Freigabe.
Beispielpfad ansehen
- Eingriffeigene Pfade je Fachabteilung
- BausteineInhalt · Übung · Fragebogen
- Zeitpunktevor und nach der OP
- FragebögenPROMs Ihrer Wahl
- Settingstationär · ambulant · MVZ
- Freigabenichts geht ohne Sie live
Wie sähe der Pfad für Ihren Eingriff aus? Wir bauen ihn in der Demo vor Ihren Augen.
Pfad zeigen lassenIhr Haus in der App
Ihre Patient:innen sehen Ihre Klinik.
Motus Linea zeigt Ihr Logo auf dem Startbildschirm. Inhalte, Übungen und Fragebögen kommen von Ihrer Abteilung, der Flyer trägt Ihren Kliniknamen. Probieren Sie es aus.
Ihr Logo bleibt in Ihrem Browser. Es wird nicht hochgeladen und nicht gespeichert.
- Logo auf dem Startbildschirmin der App Ihrer Patient:innen
- Inhalte, Übungen, Fragebögenje Eingriff von Ihrer Abteilung gesetzt
- Flyer und Zugangscodemit Ihrem Kliniknamen, als Druckvorlage
Evidenz · Prähabilitation vor großen Bauch-Operationen
Was die Studien zeigen.
62%
Übliche VorbereitungKomplikationen nach der OP
gegen
31%
Strukturierte Prähabilitationsechs Wochen, mehrmals pro Woche
Barberan-Garcia et al., Annals of Surgery 2018 · randomisiert, verblindet, n = 144 (125 ausgewertet), Hochrisiko-Patient:innen · PMID 28489682
Einordnung
Diese Zahlen stammen aus unabhängigen, begutachteten Studien zur Prähabilitation. Am stärksten ist die Evidenz bei Hochrisiko-Patient:innen vor großen Eingriffen: weniger Komplikationen, kürzere Verweildauer. In der Endoprothetik belegen Studien bessere Funktion, weniger Schmerz und mehr Kraft vor und nach der Operation. Bei abdominellen Tumoroperationen zeigt eine Metaanalyse eine kürzere Verweildauer.
Die Wirkung gehört der Prähabilitation, nicht der Software. Motus sorgt dafür, dass sie in Ihrer Abteilung bei jeder Patientin stattfindet, und macht sichtbar, wer sie erreicht hat.
35%→18%
Pulmonale Komplikationen, CABGHochrisiko, präoperatives Atemmuskeltraining, randomisiert, n = 279
Hulzebos et al., JAMA 2006 · PMID 17047215
OR 0,63
Komplikationen, gepoolt15 kontrollierte Studien, 907 Patient:innen; pulmonal OR 0,40
Hughes et al., World J Surg 2019 · PMID 30788536
Alle Studien, auf die wir uns beziehen (13, PubMed-geprüft)
| Studie | Design | Befund | Trägt eine Aussage zu |
|---|---|---|---|
| Barberan-Garcia 2018, Ann Surg | RCT, n = 144, große Bauchchirurgie, Hochrisiko | Komplikationen 62 % → 31 % (RR 0,5) | Komplikationen |
| Berkel 2022, Ann Surg | RCT, n = 57, kolorektal, Hochrisiko | Komplikationen 72,4 % → 42,9 % (RR 0,59) | Komplikationen (kleine Studie) |
| Hughes 2019, World J Surg | Metaanalyse, 15 RCTs, 907 Pat. | Komplikationen OR 0,63; pulmonal OR 0,40 | Komplikationen |
| Moran 2016, Surgery | Metaanalyse, intraabdominell | Komplikationen OR 0,59 | Komplikationen |
| Hulzebos 2006, JAMA | RCT, n = 279, CABG, Hochrisiko | Pulmonale Komplikationen 35 % → 18 % | Komplikationen (pulmonal) |
| Sebio García 2016, ICVTS | Metaanalyse, Lungenkrebs | Komplikationen RR 0,45; kürzere Verweildauer | Komplikationen (Lungenresektion) |
| Steffens 2018, Br J Sports Med | Systematische Übersicht | Lunge: Komplikationen RR 0,52; Verweildauer −2,9 Tage | Komplikationen (nur Lunge) |
| Molenaar 2023, JAMA Surg (PREHAB) | RCT, n = 251, kolorektales Karzinom | Schwere Komplikationen 29,7 % → 17,1 %; Gesamtrate nicht signifikant | nur schwere Komplikationen |
| Gillis 2014, Anesthesiology | RCT, n = 77, kolorektal | Funktion (6-Minuten-Gehtest) besser; Komplikationen gleich | Funktion, nicht Komplikationen |
| Waterland 2021, Front Surg | Metaanalyse, 22 Studien, abdominelle Tumoren | Verweildauer −3,7 Tage; Komplikationen kein Effekt | Verweildauer, nicht Komplikationen |
| Adebero 2024, Disabil Rehabil | Metaanalyse, Knie- und Hüft-TEP | Funktion, Schmerz, Kraft besser; kein Komplikations-Endpunkt | Funktion, nicht Komplikationen |
| Gustafsson 2019, World J Surg | ERAS®-Leitlinie kolorektal | Empfehlung zur perioperativen Versorgung | Leitlinie, kein Wirknachweis |
| Weimann 2021, Clin Nutr | ESPEN-Leitlinie Ernährung in der Chirurgie | Empfehlung zur perioperativen Ernährung | Leitlinie, kein Wirknachweis |
Die Evidenz steht. Offen ist, wie sie in Ihrer Abteilung ankommt.
Demo anfordernPilot
Drei Monate, eine Fachabteilung, eine klare Antwort.
Sie starten mit einem Eingriff und 20 bis 30 Patient:innen. Am Ende wissen Sie, ob Ihre Patient:innen den Pfad nutzen und was er Ihr Team an Zeit kostet. Erst dann entscheiden Sie über alles Weitere.
Ein Pilot zeigt, ob der Betrieb in Ihrer Abteilung funktioniert. Er ist keine Studie, und wir verwenden ihn nicht als eine.
Einrichten2 Wochen
Ein Termin mit Ihrem Team: Pfad festlegen, Flyer drucken. Die Einrichtung übernehmen wir.Durchführen8 Wochen
Ihre Sprechstunde gibt den Zugangscode aus. Patient:innen steigen vier bis acht Wochen vor der OP ein.Auswerten2 Wochen
Sie erhalten Adhärenz, Rücklauf der Fragebögen und Aufwand im Team als Bericht für Ihre Entscheidung.
Welcher Eingriff wäre Ihr Pilot? Wir zeigen Ihnen in 20 Minuten den Pfad dazu.
Pilot besprechenSicherheit und Betrieb
Was Ihre IT und Ihre Geschäftsführung fragen werden.
- Server ausschließlich in Deutschland
- Speicherung und Verarbeitung in deutschen Rechenzentren.
- DSGVO, AVV, Löschkonzept
- Den Auftragsverarbeitungsvertrag erhalten Sie vor dem Start.
- Medizinprodukt Klasse I
- Nach MDR 2017/745. Keine Diagnose, keine Therapieempfehlung, keine Überwachung in Echtzeit.
- Rollen und Rechte je Abteilung
- Behandlungsteam, Administration und Forschung sehen jeweils nur, was für sie vorgesehen ist.
- ISiK-konform, optional
- FHIR-Schnittstellen nach ISiK, lesend. Der Start braucht keine IT-Integration.
- Export für QM und Forschung
- Pseudonymisierte Daten, direkt aus Motus Orion.
Fragen
Was im ersten Gespräch immer gefragt wird.
Ihre Frage ist nicht dabei? Stellen Sie sie uns direkt
Erhöht das die Arbeitsbelastung meines Teams?
Der Pfad wird einmal festgelegt. Danach besteht der Aufwand pro Patient:in darin, in der Sprechstunde einen Zugangscode auszugeben. Was die Patient:innen zu Hause tun, läuft in Motus Linea; was Ihr Team sehen will, steht in Motus Orion, ohne dass jemand nachtelefoniert.
Unsere Patient:innen sind über 70. Kommen die damit zurecht?
Motus Linea ist für Menschen gestaltet, die selten Apps benutzen: große Schrift, ein Tagesplan, ein Schritt nach dem anderen. Zur Ausgabe gehört ein gedruckter Flyer mit der Anleitung, und bei Fragen hilft unser Support per E-Mail. Die Grenze nennen wir offen: Ohne Smartphone gibt es keinen Zugang.
Brauchen wir dafür unsere IT?
Für den Start nicht. Ihre Patient:innen nutzen Motus Linea auf dem eigenen Telefon, Ihr Team arbeitet im Browser in Motus Orion. Eine lesende Anbindung an Ihr KIS über ISiK-Schnittstellen kommt später dazu, wenn Sie so weit sind.
Ist Motus ein Medizinprodukt?
Ja. Motus ist als Medizinprodukt der Klasse I nach der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) eingestuft. Motus unterstützt die Organisation und Durchführung der Prähabilitation und stellt Ihrem Behandlungsteam die relevanten Informationen übersichtlich bereit; es stellt keine Diagnosen, gibt keine Therapieempfehlungen und trifft keine medizinischen Entscheidungen. Die medizinische Verantwortung bleibt bei Ihnen und Ihrem Team.
Was kostet das?
Auf dieser Seite stehen keine Preise, weil es keinen Preis gibt, der für jede Abteilung passt: Wir arbeiten mit Pilot- und Abteilungsmodellen je nach Fachabteilung und Volumen. Den Rahmen nennen wir Ihnen im ersten Gespräch, nicht erst nach drei Terminen. Auch der Pilot ist ein bezahltes Projekt; den Betrag nennen wir Ihnen ebenfalls im ersten Gespräch. Für Ihre Patient:innen ist die App kostenlos.
Wie läuft ein Pilot, und was refinanziert das?
Ein Pilot dauert drei Monate: zwei Wochen Einrichten, acht Wochen Durchführen mit 20 bis 30 Patient:innen einer Fachabteilung, zwei Wochen Auswerten. Am Ende erhalten Sie einen Bericht als Grundlage für Ihre Entscheidung. Zur Refinanzierung digitaler Vorbereitungspfade gibt es den Transformationsfonds, der über die Länder abgewickelt wird. Ob und wie Ihr Vorhaben darunter fällt, entscheidet Ihr Land. Die Unterlagen, die dafür gebraucht werden, bekommen Sie von uns.
Demo
Sehen Sie den Pfad an Ihrem eigenen Eingriff.
Wir konfigurieren live einen Pfad für einen Eingriff aus Ihrer Abteilung. Sie sehen, was Ihre Patient:innen bekommen würden.
- 20 Minuten per Video
- Bildschirm geteilt, Ihr Eingriff
- Unverbindlich, ohne Vorbereitung für Sie









